Centre Pompidou-Metz: Musicirkus

Masterpieces from the Centre Pompidou Collection

26. April 2016 bis 17. Juli 2016, besucht am 27. Februar 2016

Kuratoren

Emma Lavigne, Director of Centre Pompidou-Metz, Anne Horvath, Research Officer, Centre Pompidou-Metz

Selbstbeschreibung

Following the framework of the Beacons journey, Centre Pompidou-Metz will be presenting from Spring 2016 an exhibition exploring the links between visual arts and music. Highlighting around forty flagship artworks from the national museum of modern art, Centre Pompidou collection, the Musicircus exhibition will offer the opportunity to reinterpret the history of modern and contemporary art through the prism of music.
The exhibit will examine the practice of famous artists – amateur musicians (Wassily Kandinsky played the violin) or music-lovers (Sol LeWitt owned hundreds of recordings in his collection) – whose works were influenced by music.
From the beginning of the 20th century up until today, the journey will bring light to the paramount importance of the notions of rhythm in the birth of abstraction, as well as the links between musicality and movement at the dawn of kinetic art.
Among the works presented, the visitors will for instance be able to admire Marc Chagall’s La Noce, the reconstitution of Wassily Kandinsky’s murals for the Juryfreie Kunstschau exhibition at the Berlin Glaspalast in 1922, veritable symphony spread out in space, or Alexander Calder’s majestic mobile, 31 janvier.
The exhibition will be interspersed with rich documentary ensembles – sheet music, archive documents, videos, photographies, correspondences, theory or poetry writings, preliminary drawings, etc. – offering to the visitor a true immersion at the heart of the creative process.
Accompanied in this discovery by the music that fed the artists imagination, the visitors will be invited to wander freely, building according to their desires a sensitive visit. The Grande Nef will thus turn into a laboratory of creation  in all its forms, cadenced by a unique programme of installations, performances and concerts at the very heart of the exhibition, allowing the music to harmoniously converse with the journey.
Kommentar
Wie beschreibt man eine Ausstellung, die man vor über zehn Monaten gesehen hat? In Bruchstücken, in dem Wissen, dass im Rückblick verzerrt, hinzugedichtet und vergessen wird. Und in dem Glauben, dass das, was Monate später noch in der Erinnerung haftet zur Essenz der Ausstellung gehört haben kann.
Mir ist es wichtig die Ausstellung „Musicirkus“ hier festzuhalten, nicht nur weil es ein besonderes Museum in einem besonderen Bau war, mit einem wahrscheinlich einzigartigen Zugriff auf einer der weltbesten Kunstsammlungen, das sie gezeigt hat, sondern weil das Besuchserlebnis einzigartig war.
Die Verbindung von Musik und Malerei ist erstmal nichts Neues. Auch der Aufhänger, dass Künstler wie Kandinsky amateurhaft musizierten, reicht aus, um eine Auseinandersetzung mit dem Thema innerhalb einer Ausstellung zu rechtfertigen. Doch hat mir die Ausstellung gekonnt vor Augen geführt, das zwischen Musik und Malerei (und anderen Formen der Kunst) ein Verbindungsglied steckt: Die Bewegung.
In einer Art Übersetzung vollzieht die Bewegung als menschlicher Gestus den Übergang wischen Ton – oder einer bewussten Aneinanderreihung von Tönen – und dem künstlerischen Ergebnis. Der Akt der Malerei wird erweitert durch einen Initiator, die Musik. Und so ist es nicht verwunderlich, dass vor allem Werke, deren künstlerische Intention in der Choreographie verhaftet ist, am Stärksten im Kontext dieser Ausstellung wirken konnten.
Bild
Wassily Kandinsky, “Yellow-Red-Blue” (1925), Öl auf Leinwand, Musée National d’Art Moderne, Centre Georges Pompidou, Paris, via WikiArt

 

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